Gemeinsam mehr erreichen

Gemeinsam mehr erreichen

Welch Glück, existiert diese Präsidentenkonferenz. Sonst hätten diese National Games durchaus unbemerkt an Kiwanis vorbeigehen können. Doch die Präsidenten der drei Zuger KC treffen sich regelmässig, damit sowas eben nicht geschieht.

Sich austauschen, über die neuesten Entwicklungen informieren, regelmässig abstimmen: Zweimal im Jahr setzen sich die Präsidenten der drei Zuger KC zusammen. (Übrigens treffen sich auch die Sozialverantwortlichen der Clubs regelmässig zu Videokonferenzen). Zwei Jahre ist es her, dass die drei damaligen Clubpräsidenten die Anfragen von Special Olympics Switzerland bei ihrem Treffen besprachen. Man hatte sie gesondert angeschrieben, die nächsten Spiele, jene im Jahr 2026, fänden in Zug statt, und man frage hiermit an, ob sich die KC beteiligen mögen.

Das war der Startschuss zu einem Projekt in einer Dimension, wie es die Zuger Clubs nie zuvor gestemmt haben. «Der Entschluss, uns physisch und finanziell zu beteiligen, war schnell gefällt», erinnert sich Nicolas Suter, der für die Kommunikation verantwortlich ist. Gleichwohl war Überzeugungsarbeit nötig, Pläne mussten geschmiedet, Finanzen gesprochen und Vorfreude geschürt werden.

Perfekte Mitgliederwerbung
Nun freuen sich wirklich alle auf den grossen Auftritt. Weil man dem eigenen Anspruch gerecht wird, die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen voranzutreiben; weil man mit der Spende über 50’000 Franken einen direkten Impact auf die Leben zahlreicher Menschen hat; und weil man nicht zuletzt Kiwanis vorwärtsbringt, indem der Einsatz perfekte Mitgliederwerbung verspricht.

Eine institutionalisierte Konferenz, ein regelmässiges Treffen wie jenes der Zuger Clubpräsidenten, könnte auch in anderen Regionen des Districts zu Kooperationen führen, die grösser sind, als es sich manche Clubs heute vielleicht vorzustellen vermögen. «Gemeinsam erreicht man einfach mehr als alleine», ist Stephan Eberle von KC Zug-Zugerland überzeugt.