Über Wasser

«Ich bin Kiwanis … weil es eine riesige Freude ist, Kinder glücklich zu machen.»

Regula Kuhn hat zwei grosse Leidenschaften: das Engagement und den Schwimmsport. Beides hat viel mit Kindern zu tun. Da kommt Kiwanis gerade recht.

Im Grunde dreht sich Regula Kuhns gesamtes Leben darum, für andere da zu sein. Einerseits gilt das natürlich beruflich: Regula, 68, leitet seit über 40 Jahren die Schwimmschule Winterthur, die ihr Mann gegründet hatte, kurz bevor sich die beiden kennenlernten. Über viele Jahre brachte sie Kindern selbst das Schwimmen bei, und auch heute springt sie noch regelmässig ein, wenn jemand aus ihrem knapp 30-köpfigen Leiterteam ausfällt.

«Es ist überlebenswichtig, schwimmen zu können; deshalb wollen wir allen Kindern ermöglichen, es zu lernen.» Weshalb die Schwimmschule auch seit jeher bei der KulturLegi mitmacht und so jedes Jahr Hunderte von Kids mit knappem Budget über Wasser hält. Da überrascht es auch nicht, dass Regula während mehr als 20 Jahren auch noch für das Schulschwimmen in Effretikon verantwortlich war.

Andererseits engagiert sie sich seit 37 Jahren im Vorstand des Dachverbands Winterthurer Sport, wo sie das Kurswesen koordiniert. «Lediglich» 15 Jahre betreute sie übrigens auch noch das Sekretariat der lokalen Samariter. Und schliesslich ist da eben auch noch Kiwanis, Regula hat den KC Illnau-Effretikon 2007 mitgegründet. Dessen Signature-Projekt ist die jährliche Durchführung der Effretiker Kinderfasnacht.

Regula wuchs neben einem Schwimmbad auf, als Jugendliche schwamm sie auch um den Schweizermeistertitel. Diese frühe Liebe gibt sie mittlerweile seit über 40 Jahren weiter. Seit exakt 41 Jahren ist die Mutter zweier erwachsener Söhne übrigens mit ihrem Mann verheiratet.