Sie sieben Südtiroler KC haben Paul Tschigg, Vorsitzenden des Vereins Dormizil EO, im Mai mit dem «Kiwanis Preis der Menschlichkeit» 2026 ausgezeichnet. Die mit 10‘000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2002 alle zwei Jahre an Persönlichkeiten oder Institutionen vergeben, die sich in besonderer Weise für Mitmenschlichkeit und humanitäres Handeln einsetzen. In diesem Jahr zeichnete der KC Bozen für die Organisation verantwortlich.
Clubpräsidentin Christine Fuchsberger betonte: «Kiwanis lebt von Menschen, die nicht wegsehen, sondern handeln. Von Menschen, die Zeit schenken, zuhören, helfen und Hoffnung geben. Der Preis der Menschlichkeit würdigt nicht Ruhm und Erfolg im klassischen Sinn, sondern etwas viel Wertvolleres: Menschlichkeit im Alltag und den Mut, Verantwortung zu übernehmen.»
Durch den Abend führte KF Anton Ober, der an prägende Episoden im Wirken Paul Tschiggs erinnerte, auch die beiden letzten Preisträger Karl Telser und Herbert Alber waren vor Ort. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Saxladies.
Die Laudatio hielt Alexander Nitz, Geschäftsführer der b*coop Brixen, die sich für nachhaltige, soziale und ökologische Projekte in Brixen und Umgebung einsetzt. Er beschrieb den Geehrten als Menschen, der schon früh nach dem Grundsatz gelebt habe: «Man teilt, was man hat, und man gibt zurück, was einem das Leben gegeben hat.»
KF Barbara Trettl





