Prix Kiwanis

Le prix Kiwanis du district Suisse-Liechtenstein est décerné une fois par année depuis 2012. Créé par la Fondation Kiwanis Suisse-Liechtenstein, il a pour but d’honorer et de promouvoir l’initiative et l’engagement désintéressé. Sur proposition d’un ou plusieurs clubs Kiwanis, ce prix honore le travail bénévole et de longue durée d’une personnalité extérieure au Kiwanis. L’accent est mis sur l’engagement en faveur des enfants et des jeunes défavorisés. Le prix est doté de 10 000 francs suisses et est remis lors de la convention annuelle du district.

Zuger helfen Zugern (mir luegäd füränand) 2020

Seit 2012 wird jedes Jahr auf Vorschlag eines KCs oder mehrerer KCs eine ehrenamtlich tätige, nicht dem Kiwanis zugehörige Person, von Kiwanis Schweiz-Liechtenstein geehrt. 2020 durfte Frau Rosa Kolm, vorgeschlagen von den KCs Zug-Ennetsee, Zug-Zugerland und Zug mit dem Projekt Zuger helfen Zugern nach dem Motto «Mir luegäd füränand» an der K-Convention in Bern den KIWANIS PREIS 2020 entgegennehmen. Rosa Kolm, alleinerziehende Mutter, benötigte seinerzeit dringend Hosen für ihre drei heranwachsenden Buben. Sie wurde fündig. Gratis - nur das Porto von 15 Franken musste sie übernehmen. Sie hatte das Geld aber nicht. Leider fehlte ihr auch das Geld für die Bahnfahrt, um sie zu holen. So kam sie in ihrer eigenen Not auf die Idee 2013 die Facebook-Gruppe «Zuger helfen Zugern» zu gründen. In der Zwischenzeit hat diese über 24'000 Mitglieder und täglich kommen mehr dazu. Rosa Kolms Ziel ist Nächstenhilfe, auch Soforthilfe genannt unkompliziert zu organisieren und zu fördern, und dies unentgeltlich im Sinne der Freiwilligenarbeit. Ihr zur Seite steht ein Team von gleichgesinnten Frauen.
Längst bietet Rosa Kolm nicht nur kostenlos Hosen an. Wer in einer finanziellen Not ist, kann über die Facebook-Plattform Soforthilfe in Form von Dienstleitungen, Transporten, Informationen oder materieller Hilfe beantragen. So wird schnell und unkompliziert Not gelindert, bis Gemeinden und Fachstellen helfen können. Davon profitieren besonders die Kinder, die oft von der Armut speziell betroffen sind. Das Kiwanis-Motto «Serving the children of the world» könnte auch das Motto von Rosa Kolm sein. Mehr Information auf www.zugerhelfenzugern.ch
Folgendes veranlasste die Kiwanis-Preis Jury Rosa Kolm zur Gewinnerin des Kiwanis- Preises 2020 zu wählen: 
• Die Aktionen 

von Rosa Kolm sind auf Bedu¨rftige ausgelegt. Damit profitieren immer auch Kinder, ganz nach dem Kiwanis-Motto «Serving the Children of the World” 
• Dahinter steht Rosa Kolm als eine bescheidene Macherin, die ihre Mitmenschen in Not unterstützt
• Die Facebook-Gruppe hat eine grosse Reichweite und ist multiplizierbar. Inzwischen gibt es sie bereits auch in den Kantonen Luzern, Obwalden, Nidwalden und Schwyz 
• Dieses Projekt ist nachhaltig, weil es unkompliziert und leicht zu verbreiten ist

Colibri (Einbinden-Fördern-Aktivieren-Start benachteiligter, behinderter Kinder) 2019

Seit 2012 wird jedes Jahr auf Vorschlag eines KCs eine ehrenamtlich tätige, nicht Kiwanis zugehörige Person von Kiwanis Schweiz-Liechtenstein geehrt. 2019 durfte Daniel Ortolan, vorgeschlagen vom KC Breitenbach, mit dem Projekt «Colibri» den Kiwanis Preis an der
K-Convention in Basel entgegennehmen.

Daniel Ortolan hat mit Fiorenza Bieri 2012 den Verein "Colibri" gegründet, der sich den Freizeitaktivitäten der am stärksten benachteiligten Menschen widmet, damit sie an einem vielfältigen Projekt der Integration in Freizeitaktivitäten teilnehmen können, das dann zu einer größeren sozialen Integration führen wird. Mit dem Projekt "Beginnen-Integrieren-Fördern-Aktivieren" erhalten sozial benachteiligte oder behinderte Kinder die gleichen Chancen wie Kinder aus privilegierteren Verhältnissen. Dies erlaubt es ihnen ihr Defizit so schnell wie möglich zu überwinden.

Folgendes veranlasste die Jury des Kiwanis-Preises Daniel Ortolan zum Gewinner des Preises zu wählen:

  • Bekämpfung der wachsenden Armut in der Region Basel durch die Schaffung von Möglichkeiten für benachteiligte Kinder.
  • Integration von z.B. Kindern mit Behinderungen oder mit Down-Syndrom oder Leukämie.
  • Die Kinder, die von den Projekten profitieren, haben eine grössere Möglichkeit für eine bessere Zukunft und damit bessere Chancen für die Integration in die Gesellschaft; ihr Beitrag zur Gesellschaft wird nur dann besser sein, wenn sie ihre Fähigkeiten optimal einsetzen können.
  • Informationen zum «Colibri» Projekt sind auf der Website www.colibri-foundation.ch zu finden.

    Die Kiwanis-Preis-Jury war von Daniel Ortolans ehrenamtlichem Engagement sehr beeindruckt. Sie freut sich, dieser Persönlichkeit den mit 10'000 Franken dotierten KIWANIS PREIS 2019 zu überreichen, davon Fr. 5‘000.- von der Kiwanis Foundation Switzerland-Liechtenstein sowie 5'000.- vom Kiwanis District Switzerland-Liechtenstein an der K-Convention in Basel.

    Stars for Life (Engagement für krebsbetroffene Kinder) 2018

    Jedes Jahr ehrt Kiwanis auf Vorschlag eines Clubs eine ehrenamtlich tätige Person. Den Kiwanis Preis 2018 erhält Tobias Lehmann, der den KC Fribourg Sense-See mit seinem Projekt «Stars for Life» beeindruckte. Tobias Lehmann war Schütze in der Nationalmann-schaft und auf dem Weg in eine erfolgreiche Karriere als Profi, als ihn 2009 die Diagnose Lymphdrüsenkrebs traf. Heute sagt Tobias ganz offen: «Der Krebs hat mein Selbstvertrauen zerstört; ich kämpfe oft gegen meine Dämonen.» Trotzdem beschloss er in den schlimmsten Stunden, anderen zu helfen. Noch während des Spital-aufenthalts organisierte er seine erste Hilfsaktion. Was mit Trainingsshirts für die Kinder begann, baute Lehmann zum einzigartigen Projekt «Stars for Life» aus. 2012 gründete er den gleichnamigen Verein. Durch seine aktive Zeit als Sportler und seine direkte, freundliche Art konnte er immer mehr Promis für «Stars for Life» gewinnen – Hockeylegende Slawa Bykov oder Musiker Florian Ast etwa. In den vergangenen fünf Jahren hat der Verein über 270'000 Franken für krebskranke Kinder erspielt.

    Die Kiwanis-Preis-Jury ist von Tobias Lehmanns Engagement, seinem Wesen und seinem Kampf tief beeindruckt. Sie ist stolz, dieser Persönlichkeit den mit 10'000 Franken dotierten Kiwanis Preis 2018 zu überreichen, davon Fr. 5‘000.- von der Kiwanis Foundation.

    Hilfswerk BNF (Bäuerlicher Notstands Fond) 2017

    Bäuerlicher Notstandsfonds (BNF)

    Der Kiwanis-Preis 2017, dotiert mit 10'000 Franken, wurde anlässlich der Convention in St. Moritz an Josef Dariz verliehen. Der KC Bozen hatte der Kiwanis Preis Jury den Vorschlag eingereicht.
    Josef Dariz ist Gründer und Mentor des «Bäuerlichen Notstandsfonds» im Südtirol. Seit 1990 setzte sich dieser ehrenamtlich in über 2’400 Fällen für Familien in Notsituationen ein, sämtliche Spenden fliessen dabei zu 100 Prozent zu den bedürftigen Familien. Sehr oft sind in solchen Notsituationen Kinder betroffen. Hier hilft der Fonds bei Aus- und Weiterbildung, aber auch bei Kinderarmut. Wichtig ist der Hilfsorganisation hinsichtlich Kindern, dass diese ihr Leben selbst bestimmen können. Dies ist eine klare Absage an Bezugspersonen, die die Selbständigkeit der Kinder blockieren, indem sie ihnen Entscheidungen abnehmen. Ziel ist es, den Kindern eine gute und hochwertige Ausbildung zu ermöglichen. Sie sollen dabei auch lernen und verstehen, dass es in ihrer eigenen Verantwortung liegt, Chancen zu nutzen. Josef Dariz nahm den Preis tiefbewegt entgegen.
    Der KC Bozen, mit mehreren Mitgliedern zur Preisverleihung erschienen, verdoppelte schliesslich den Betrag um 10'000 Euro. Ein zu Tränen gerührter Josef Dariz nahm das Geschenk unter tosendem Applaus dankend an und versprach, jeden Franken respektive Euro im Sinne des Kiwanis-Preises einzusetzen.

    Ferien für Familien / Vacances familiales 2016

    Der Kiwanis Preis 2016 geht an Frau Collette Sierro Chavaz aus Siders/Sierre

    Der Kiwanis Preis 2016, von CHF 10'000.- wurde ihr anlässlich der K-Convention in Luzern verliehen. Der KC Sion-Valais hat der Kiwanis Preis Jury den Vorschlag eingereicht.

    Frau Collette Sierro Chavaz ist seit 1994 im sozial-medizinischen Dienst und im Kinderschutz im Wallis tätig. Durch ihre Arbeit wird sie mit der Realität der schwächsten Familien in unserer Gesellschaft konfrontiert.

    Im Jahr 2009 beschloss Frau Sierro Chavaz, eine kleine Struktur zu schaffen, um mittellosen Menschen, oft Alleinerziehenden, Ferien zu ermöglichen. Sie organisierte die ersten Ferien im Sommer 2010 mit Hilfe von freiwilligen Schülerinnen der HETS (Schule für Sozialarbeit in Siders), wo sie als Lehrerin tätig ist. 2015 war das 6. Jahr der Aktivitäten und das Ergebnis ist beeindruckend: Während der 7 Aufenthalte, die 2015 organisiert wurden, konnten 40 Familien mit mehr als 80 Kindern im Alter von 4 Monaten bis 18 Jahren unvergessliche Momente erleben. Die Organisation beschäftigt ca. 40 Freiwillige pro Jahr. Die Aktivitäten werden ausschliesslich durch private Spenden finanziert.
    https://vacances-familiales-valais.ch

    Frau Collette Sierro Chavaz hat es durch ihre Hartnäckigkeit und ihr persönliches ehrenamtliches Engagement geschafft, Kindern und Familien in Not Glück und psychische Stabilität zu bringen.

    Skibob für Behinderte 2015

    Der Kiwanis Preis 2015 von CHF 10'000.-, wurde ihm anlässlich der K-Convention in Weinfelden übergeben. Die Kiwanis Preis Jury hat den Vorschlag vom KC Basel-Birseck gekürt.

    Josef Zemp, genannt Söpp, ist Bauer, ja Meisterlandwirt - und im Winter Skilehrer. Doch kein gewöhnlicher.
    Der Bruder von Josef Zemp erlitt 1976 einen schweren Töffunfall im Militär und war danach querschnittgelähmt. So kam Söpp mit Querschnittgelähmten in Kontakt und hat eine Skilehrerausbildung absolviert und danach angefangen sich mit dem Mono- und Dualskibob zu befassen. Damals waren die Geräte noch sehr plump und schwierig zu bedienen. In Zusammenarbeit mit der Skischule Sörenberg entwickelte er einen Monoskibob, der Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit einer Körperbehinderung einfacher ermöglicht sitzend Ski zu fahren und somit in den Genuss vom Wintersport zu kommen. Sobald das Paraplegikerzentrum in Nottwil eröffnet wurde, kam es zu einer Zusammenarbeit mit der Paraplegikervereinigung.

    40-60 Tage pro Wintersaison leistet er mit hoher Sozialkompetenz und Feingefühl jenen aussergewöhnlichen Einsatz. « Wir können Menschen mit einer Körperbehinderung nicht vorzeigen, was sie lernen können, aber wir können ihnen dabei helfen es zu lernen», sagt er. Ein Team von 12 Skilehrern engagiert sich in Sörenberg für den Behinderten Skisport. «Ohne ein Team geht so etwas nicht», meint Söpp bescheiden.
    Aktuell besteht der Monoskibob-Bestand aus etwa 50 Geräten, 4 Dualbobs, 12 Kinderbobs, die alle in Sörenberg stationiert sind.
    Der Preisträger engagiert sich mit 12 befreundeten Skilehrern und investiert sein Preisgeld in den Kauf eines neuen Monoskibobs und in die Verbesserung der übrigen Sportgeräte.

    Lusthäuschen 2014

    Der Kiwanis Preis 2014 geht an Monika Grossenbacher Romano aus Solothurn mit dem Lusthäuschen. Sie ist seit 20 Jahren ehrenamtliche Brückenbauerin und Türöffnerin des Quartiers Solothurner Weststadt.
    Ein Beispiel für Ihr Engagement ist das Quartierfest in der Weststadt. Sie hat die seltene Gabe, hier für Kinder, Jugendliche, Fremdsprachige, aber auch Senioren, Behinderte und Alleinerziehende zu vernetzten, zu motivieren und zu unterstützen. Mit ihrem vielfältigen Engagement wirkt sie vorbeugend zur Ausgrenzung einzelner Menschengruppen und gegen Vereinsamung von Kindern und Senioren.

    Der Kiwanis Preis von CHF 10'000.- wird anlässlich der K-Convention in Zürich-Glattal an Monika Grossenbacher Romano von Nationalratspräsident / KF Ruedi Lustenberger übergeben. Die Kiwanis Preis Jury hat den Vorschlag vom KC Wasseramt-Kriegsstetten gekürt.

    Mutperlen für krebskranke Kinder 2013

    Iris Hörler hat mit ihrem Pionierprojekt "Mutperlen", in der Schweiz etwas geschaffen, das Kindern und Eltern in ganz schwierigen Situationen, eine helfende Hand bietet. Sie hat nicht wie viele andere abgewartet und zugeschaut, nein, sie hat etwas unternommen, ausprobiert und einfach angefangen. Durch ihr leidenschaftliches Aktivwerden konnte sie eine ganze Reihe von Helferinnen und Helfern für ihre Idee mobilisieren. 
    Frau Hörler, Sie setzen sich für krebskranke Kinder ein - ein Thema, das das Herz berührt. Denn eigentlich sollte die Kindheit doch etwas Unbeschwertes sein. Man sollte lachen können, herumtollen, einfach nur Spass haben. Leider wird dies gewissen Kindern verwehrt. ln der Schweiz erkranken jährlich 250 Kinder an Krebs. Sie, Iris Hörler, können mit lhrem Projekt, das den sinnfälligen Namen ,,Mutperlen" tragt, den Kindern und den Eltern ein bisschen Mut in dieser schwierigen Zeit zusprechen. lhr Engagement, das krebskranken Kindern in ihrer wohl schwersten Zeit etwas Trost und Unterstützung spendet, ist eine bemerkenswerte Idee, die bei den kleinen Patienten Grosses bewirkt. Die Perlen haben zudem jeweils einen originellen, fast schon witzigen Namen: So gibt es zum Beispiel den Chemo-Kasper als Symbol für die Chemotherapie oder den Radio-Robby bei der Strahlentherapie. Zusammen mit der Kinderkrebshilfe Schweiz hat Iris Hörler das Konzept ausgearbeitet und im Februar 2013 konnte sie im Spital Aarau bereits die ersten Perlen verteilen. Nach kurzer Zeit kamen das Spital Bern und das Spital Basel hinzu. Das Interesse ist gross. So planen auch St.Gallen und Luzern in nächster Zeit die Mutperlen einzuführen. Für die Zukunft wünschen wir Iris Hörler ganz viel Erfolg für die Weiterführung ihres Projekts. Ich hoffe sehr, dass bald jedes krebskranke Kind eine Mutperlenkette um den Hals trägt mit einem Lächeln im Gesicht.

    Mittagstisch für Schulkinder 2012

    Im Anschluss an den kulinarischen Teil des Friendship-Dinners wird erstmals der mit 10'000 Franken dotierte Kiwanis-Preis vergeben. Damit soll das Engagement von Menschen gewürdigt werden, die uneigennützig und über Jahre unauffällig im Dienste der Gemeinschaft gearbeitet haben. Die erste Preisträgerin ist Käthi Fankhauser-Fahrni, Signau. Kein geringerer als Alt-Bundesrat Adolf Ogi würdigt ihr Wirken. Im Emmental führt Käthi Fankhauser seit zwanzig Jahren einen Mittagstisch für Sekundarschüler, die wegen des langen Schulweges über Mittag nicht nach Hause gehen können. Zu Selbstkosten, freiwillig, engagiert – kiwanislike eben.